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Technische Information zu Ganzglasecken aus Isolierglas

ganzglaseckenDer Wunsch nach zunehmend mehr Transparenz in der Architektur führt zu insgesamt immer filigraneren Konstruktionselementen. Architektonisch bietet diese Ausführung eine Betonung der Leichtigkeit der Konstruktion. Einen Grenzwert errecht diese Architektur allerdings in der konstruktiven Ausführung der Ganzglasecke aus Isolierglas.

Neben dem optischen Anspruch sind grundsätzlich auch technische und baurechtliche Anforderungen umzusetzen. Dazu zählen:

  • Ein funktionierendes Abdichtungssystem
  • Die Verträglichkeit der zur Verwendung kommenden Dichtstoffe
  • Die baurechtlichen Anforderungen, z.B. TRLV und TRAV

Statisch betrachtet kann für die Ganzglasecke nur eine dreiseitige Glaslagerung zugrunde gelegt werden. Das hat zur Folge, dass bei der Bemessung der einzelnen Scheiben wesentlich dickere Glasscheiben errechnet werden, im Vergleich zu angrenzenden Bereichen mit allseitig gelagerten Gläsern. Dieses kann kann durchaus Einfluss auf die optischen Eigentschaften in der Ansicht und Durchsicht haben.

Die freie Glaskante erfordert einen UV-beständigen Randverbund, der in der Regel keine Argonfüllung im Isolierglas zur Verbesserung des Ug-Wertes zulässt. Dadurch verschlechtert sich der Ug-Wert der Verglasung.
Von daher ist aus bauphysikalischer Sicht die Ganzglasecke generell schlecht zu bewerten. Die typische Tauwasserbildung am Isolierglas-Rand wird gerade im Eckbereich verstärkt gefördert.
Der Randverbund von Isolierglas muss zur Sicherstellung des Alterungsverhaltens vor anhaltender Feuchtigkeit geschützt werden. Hierzu bietet der Markt unter anderem auch Heizbänder an, die in die Ecke geklebt werden können.


Ug-Werte für geneigte Verglasungen

Nach wie vor werden die Ug-Werte von geneigten Verglasungen in der Branche heiß diskutiert.
Was für Fachleute keine ganz neue Erkenntnis ist: Eine geneigte Einbauanlage bei Isolierglas für dazu, dass sich der U-Wert des Glases verschlechtert.

Ursache dieser Veränderung des Ug-Wertes ist die Wärmeübertragung durch Konvektion im Scheibenzwischenraum, die gegenüber dem senkrechten Einbau größer wird.
Die Veränderung ist derart groß, dass sie für bauphysikalische Betrachtungen und Berechnungen zum Wärmeschutz von Gebäuden nicht vernachlässigt werden können.

Die in der Praxis veröffentlichten Ug-Werte basieren in der Regel auf Vorgaben der EN 673 (senkrechter Einbau). In dem Fall der Bemessung des Wärmeschutzes ist der Wert unter Berücksichtigung der Einbaulage (Neigung) anzugeben.
Die größten Effekte treten hierbei beim Zweifach -Isolierglas auf.


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